
Durch die Straßen von Berlin
Stadtrundfahrten mit Bärlinunterwegs
Individuelle Touren für Gruppen (z. B. mit Bärlinunterwegs)
Wenn du mit einem Unternehmen wie Bärlinunterwegs planst, kannst du oft maßgeschneiderte Routen wählen:
- Der Guide steigt direkt in euren gecharterten Bus zu.
- Ihr bestimmt die Schwerpunkte (z. B. eine Mischung aus Mauer-Geschichte und modernem Berlin).
- Fotostopps: Ihr könnt gezielt dort anhalten, wo ihr ein Gruppenfoto machen wollt.
Dauer: Eine klassische Stadtrundfahrt dauert meist 2 bis 3 Stunden.

Berlin, Berlin
Eine Tour zum Thema Berliner Mauer ist eine der eindrucksvollsten Routen, die man in Berlin mit dem Bus unternehmen kann. Da Unternehmen wie Bärlinunterwegs oft individuelle Routen anbieten, kombiniert man meist die wichtigsten historischen Orte des ehemaligen Grenzverlaufs.
Unser Tipp für die Planung:
Wenn ihr die Tour mit einem eigenen Bus (z. B. von Bärlinunterwegs) macht, fragt nach einem Guide, der auch Zeitzeugengeschichten erzählen kann. Das macht die Fahrt viel lebendiger als nur Daten und Fakten.
Hier sind die typischen Stationen einer solchen Mauer-Tour:
1. Gedenkstätte Bernauer Straße
Dies ist das Herzstück jeder Mauer-Tour. Hier findet man das letzte Stück der Berliner Mauer, das in seiner gesamten Tiefe (mit Todesstreifen, Wachturm und Hinterlandmauer) erhalten geblieben ist.
- Highlight: Das Dokumentationszentrum mit Aussichtsturm und die Kapelle der Versöhnung.
2. Bornholmer Straße (Bösebrücke)
Ein sehr emotionaler Ort: Hier öffnete sich am 9. November 1989 der erste Schlagbaum, nachdem die Mauer „gefallen“ war.
- Highlight: Der Platz des 9. November 1989 mit Informationstafeln zum Mauerfall.
3. East Side Gallery (Mühlenstraße)
Mit 1,3 Kilometern ist dies das längste noch erhaltene Teilstück der Mauer. Es wurde nach dem Mauerfall von Künstlern aus aller Welt bemalt.
- Highlight: Das berühmte Bild des „Bruderkusses“ zwischen Breschnew und Honecker.
4. Checkpoint Charlie
Der wohl bekannteste ehemalige Grenzübergang zwischen dem US-amerikanischen und dem sowjetischen Sektor. Hier standen sich 1961 sowjetische und amerikanische Panzer direkt gegenüber.
- Highlight: Die originalgetreue Kontrollbaracke und das Mauermuseum (Haus am Checkpoint Charlie).
5. Potsdamer Platz & Leipziger Platz
Früher war dies ein riesiger Todesstreifen und Ödland, heute ist es ein modernes Stadtzentrum.
- Highlight: Ein einsamer Wachturm (Typ BT-6), der versteckt in einer Seitenstraße am Potsdamer Platz steht.
6. Invalidenfriedhof
Hier verlief die Mauer mitten durch einen der ältesten Friedhöfe Berlins. Viele Gräber mussten damals den Grenzanlagen weichen.
- Highlight: Reste der Hinterlandmauer und ein Gedenkweg entlang des Schifffahrtskanals.
1. Der „Bruderkuss“ an der East Side Gallery
Das ist das absolute Pflichtmotiv. Wenn ihr von der Warschauer Straße kommt, liegt der Busparkplatz meist direkt an der Mühlenstraße.
- Der Clou: Da die East Side Gallery sehr lang ist, wirkt sie auf Fotos besonders gut, wenn man die Tiefe der Mauer nutzt (schräg an der Wand entlang fotografieren).
- Tipp: Gleich daneben ist die Oberbaumbrücke – mit ihren Backsteintürmen eines der schönsten Brückenmotive Berlins.
2. Der „Fenster der Gedenken“ (Bernauer Straße)
An der Gedenkstätte Bernauer Straße gibt es eine Wand mit Porträts der Maueropfer.
- Das Motiv: Das Kontrastprogramm zwischen den Porträts und den rostigen Stahlstelen der Mauerreste ist sehr bewegend.
- Aussichtspunkt: Vom Dokumentationszentrum aus kann man ein Foto von oben direkt in den Todesstreifen machen – das einzige Bild, das die Dimension der Grenzanlage wirklich einfängt.
3. Die historische Sektorengrenze (Checkpoint Charlie)
Hier ist es zwar oft voll, aber für ein klassisches „Berlin-Gefühl“ unverzichtbar.
- Das Motiv: Ein Foto mit dem Schild „You are leaving the American Sector“ im Hintergrund.
- Tipp: Stellt euch so auf, dass man im Hintergrund die Skyline der modernen Friedrichstraße sieht – alt trifft neu.
4. Die „Geistermauer“ am Invalidenfriedhof
Dieser Stopp ist weniger touristisch und bietet eine ganz eigene Ästhetik.
- Das Motiv: Die Mauerreste direkt am Wasser des Schifffahrtskanals. Das Licht spiegelt sich hier toll, besonders am späten Nachmittag.
- Besonderheit: Hier kann man Fotos machen, die nicht jeder hat – die Atmosphäre ist dort sehr still und geschichtsträchtig.
5. Das Brandenburger Tor (vom Reichstag aus)
Auch wenn es nicht direkt „Mauer“ ist, stand das Tor 28 Jahre lang im Sperrgebiet.
- Das Motiv: Geht ein paar Schritte Richtung Reichstagsgebäude. Von dort aus bekommt man das Tor und die Quadriga seitlich aufs Bild, ohne die riesigen Menschenmassen davor.
Ein kleiner „Pro-Tipp“ für die Gruppe:
Nutzt an der Bernauer Straße die Bodenmarkierungen. Dort sind die Verläufe ehemaliger Fluchttunnel in den Boden eingelassen. Ein Foto, wie die Gruppe „über einen Tunnel“ läuft, ist ein super Einstieg für einen Bericht oder eine Präsentation über die Klassenfahrt.



Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert eine Stadtrundfahrt?
Eine Stadtrundfahrt dauert erfahrungsgemäß 2-3 h, es können aber auch längere Routen mit Pausen an ausgewählten Orten gebucht werden.
Wie viel kostet eine Stadtrundfahrt?
Wenn ihr ein Unternehmen wie Bärlinunterwegs bucht, zahlt ihr einen Pauschalpreis für den gesamten Bus.
Wo können Reisebuse im Zentrum von Berlin parken?

Halten zum Ein- und Aussteigen
Bodestraße: Für die benachbarte Museumsinsel gibt es ebenfalls Ein- und Ausstiegsbereiche in der Bodestraße.
Südseite des Schlosses (Schlossplatz): Es gibt drei spezielle Haltebuchten am südlichen Schlossplatz (zwischen Breite Straße und Rathausbrücke), die ausschließlich für das kurze Halten zum Ein- und Aussteigen vorgesehen sind.
Um den Verkehr zu steuern, müssen Busveranstalter oft vorab Zeitslots beim Humboldt Forum reservieren.
Wo können Reisebuse länger parken?
Parken für längere Zeit
Nachdem die Schüler ausgestiegen sind, muss der Bus einen der umliegenden Parkplätze ansteuern. Gute Optionen in der Nähe sind:
Straße des 17. Juni: Für sehr langes Parken wird oft auf die Straße des 17. Juni (Tiergarten) verwiesen.
Rathausstraße: Hier stehen offizielle Bushalteplätze zur Verfügung (Haltezeit meist von 9:00 bis 22:30 Uhr).
Alexanderplatz / Dircksenstraße: In der Nähe des Alexanderplatzes gibt es ebenfalls Stellflächen für Reisebusse.
Am Kupfergraben: In der Nähe des Pergamonmuseums gibt es weitere Parkmöglichkeiten.
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